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selig

auch als limitiertes Digipack erschienen !!!

KUNGFU

[ Lyrics ... ]

S e i t e n s t r e i f e n

ich lieg' im seitenstreifen eines gut gemeinten
und beginne zu begreifen, was sich verhält und was sich wehrt
ich liebe diese zeiten, in denen sich ungereimtheiten weiten
sende einen gruss in die nacht und schlafe ein
ein kreis aus fremden bildet sich und ich mir ein, ich schmecke metall
und das all weitet sich und hat exakt diese form

ich mach' die augen zu und geh' nach haus'
ich zähl' die stunden und seh' hinauf
in jedem stern wartet ein himmel auf uns

ich lieg' im seitenstreifen und trau' mich nicht, mich zu bewegen
und denke an die wege, die nicht zu bestreiten waren
ausser diesem flimmern hinter meinen augen, der ungewissheit meiner helden
und diesem hellen gleiten verträgt sich wenig mit mir

ich mach' die augen zu ...

ich atme ein und rieche das gras
alles könnte sich fügen

ich mach' die augen zu ...

s a n d m a n n


o.k. ich geb's zu, ich bin 'n bisschen kompliziert
aber in letzter zeit haben sich meine ticks multipliziert
sich auf mich zu verlassen ist wie bei der titanik,
erstmal gross vom stapel und am ende nur noch *-nik
ich verpeil' jedes date und wär's mit der casta
bau' mir lieber einen und spiel alleine canasta
du meinst also du kennst das, ich brauch doch nur geduld, man
bei mir ist das ganz anders, ich bin nämlich gar nicht schuld dran

das ist mehr als ein verdacht
da ist die stimme jede nacht
die mich echt verrückt macht
du weißt nicht was sie sagt
sie sagt:

ich bin der sandmann geh' ganz langsam an deinem strand lang
reib' dir sand in die augen
erst raub' ich nur dein' schlaf, dann dein' verstand, man,
dann musst du dran glauben

meine freunde sagen, der will sich doch nur wieder wichtig machen,
aber er lässt mich nicht schlafen und am tag nichts richtig machen
ich lach' wenn alle weinen und sing' auf rock-songs wie 'n rasta
dass ich viel zu laut bin ist noch mein geringstes laster
ich war auch schon beim arzt und sagte ihm ich will relaxen
meine süsse will amore und ich hör nicht auf zu texten
und er guckt mich komisch an und verschreibt mir bunte pillen
seitdem seh' ich zwar mehr farben, aber keinen plan zu festem willen

da ist 'ne stimme jede nacht
und die sagt:

ich bin der sandmann ...

hey, sandmann, wer bist du ?
seh' kein' land, mann, seh' den mond
balancier am rand lang
bitte gib mir die antwort
es dauert eine sekunde lang,
da fühl' ich sand in meiner hand

ich bin der sandmann ...

w i r w o l l e n

"gestalten sie jetzt, ihr leben ist ist vermögen wert
machen sie sich doch nichts vor, sie machen grundsätzlich was verkehrt
mit 'nem bisschen guten willen kriegen wir das schon wieder hin
ich hab' zum beispiel gehört, sprechen wär' jetzt furchtbar in"

du bist doch satan , entwirfst nicht unsern fahrplan
empfangen klare wellen, wie 'n unentdeckter sandstrand
von anfang bis ende fliesst vision durch unsere hände
vollende den moment ohne die panik vor der rente
wir haben nix zu verlieren und noch lange nicht gewonnen
die suche ist das ziel und die hat gerade erst begonn'

wir wollen auf berge steigen, bis zum himmel gehen,
das meer besegeln und über wasser gehn
die seele fluten und tränen trocknen, so weit, so gut, zu dir
wir wollen weiter reisen als der horizont
die welt umkreisen, bis der morgen kommt
die seele fluten und tränen trocknen, nur deswegen sind wir hier

wir sind perlentaucher im fluss
mit vier herzen in der brust
stürzen in deine fluten
und finden dich unbewusst
wir sind nicht verschwunden
wir sind nur gesunken
und haben am boden
neuen grund entdeckt

wir wollen ...

dreht die lichter aus, werft die spots an
und zeigt uns alle, die darauf bock haben
unverkrampft ihre schultern zu lockern
von träumen zu reden, auch wenn sie stottern
ich fang an, ich sehe einen garten,
in dem alle platz finden, die wie wir darauf warten,
die feuer zu starten und die wüsten zu wässern,
um ganz neue arten von früchten zu essen
ich weiß es ist vielleicht noch weit
und sicher keine kleinigkeit
soweit mein traum und so nah' die zeit

wir wollen ...

star

ich bin nicht heiss, aber ich bin willig
fünfzehn minuten waren noch nie so billig
andy warhol ist bald kein freak mehr für dich
ich komm' aus anderen dimensionen, denn ich leb' öffentlich
bin kein genie, aber ich berühr' dich
für die regie klingt das sehr natürlich

wenn du mit dem finger auf mich zeigst,
machst du es dir vielleicht zu leicht
siehst du mir etwa nicht zu,
wenn ich genauso bin wie du

star, ich bin dein star, ich bin ein star, ja, ja, ja

was soll ich sagen, noch vor paar tagen
kein fangestresse, nur alltagsplagen
konnte mich nicht mehr ertragen,
zu wenig licht, zu viele fragen
sprach in den badezimmerspiegel zur ganzen nation
jetzt ist 'ne kamera dahinter und ich komm' auf rotation
Kinder ihr habt mich verdient und ihr wartet lange schon
ich seh'aus wie ihr und bin eure r.e.v.o.l.u.t.i.o.n

komm sprecht mir nach
ich bin schön, bei tag und nacht
ich bin geil und unterschätzt
an dieser stelle grüss' ich meine familie, meine fans und alle die mich kenn'

auch wenn du mich bald vergisst
und selber an der reihe bist
ist uns beiden sternenklar
jeder ist normal und super

star, ich bin dein star, ich bin ein star ...

jeden tag wird alles schneller,
jeden tag leuchte ich heller
in meinem glanz erstrahlt die welt,
bis alles auseinanderfällt

ich bin dein star, ich bin ein star ...

a u g e n b l i c k

ich fahr' hinaus, dort wo wir uns trafen,
zu den bunten häusern beim gelände am hafen,
sie wartet da und sieht in den wellen dinge,
die ich immer noch nicht erkenn'
wollten alles haben und sind weit gekommen,
auf halber strecke zurückgeschwommen
alles anders, alles besser, alles anders,
ja ich weiss, ja ich weiss

und der augenblick des augenblicks ist immer noch mein grösstes glück
niemand sieht mich so wie du, niemand sieht mich so wie du,
inmitten dieser winde komm' ich zur ruh'

hab' zu viel geredet und zu wenig gesagt,
das königspaar aus der stadt gejagt
wie die schiffe mit den träumen ziehen,
könnt ich nehmen, würd' sie nicht alles sehen

und der augenblick ...

wenn wir wir uns halten, als wüssten wir nicht,
dass der morgen die nacht zerbricht,
ist licht um uns und wird nicht gehen,
bis wir uns wieder sehen,
und der augenblick ...

( b i n e i n ) P i n g - P o n g

ja, ja, mich nervst ja wohl am allerderbsten,
dass ich mich alle zwei, drei wochen wieder neu erfinde
heute poesie mit bildern für blinde
morgen verschwinde mit der kacke
in die fresse für dieses kopfgespacke
du so: "was will'n jetzt der rocker da,
macht der jetzt ein' auf locker wa'
hip-hoper, klar, wir verstehen"
verstehen tut ihr gar nichts
gesehen habt ihr irgendwen, aber nicht mich
irgend welche falschen dinger drehen und wenden
verschwende meine zeit nicht mit dein' miesen schubladen
mach mal lieber selber und geh' mal selber gut baden

die dinge kommen oft anders und selten nur zurück
bei allem was ich habe fehlt mir nur ‚n bisschen glück

und deshalb muss ich alles machen, um irgendwo anzukomm'
ich hab' noch gar nichts verloren und erst recht nichts gewonnen
vielleicht check' ich irgendwann, wer ich bin und was das soll
ob ich eventuell 'n geiler bin oder eben doch nich' ganz so toll

meine mutter erklärt sich das mit lebensphasen
und dass es nur im film ‚n roten faden gibt
ja, danke mama, wenn ich das hier nicht demnächst auf die reihe krieg'
bin ich morgen nicht popstar, sondern ladendieb
aber es wär' ja o.k.
aber ich wüsste, ich könnt' mich dann auch nicht entscheiden
ob ich mich auf banken spezialisier'oder lieber auf scheiben
und jetzt lieg' ich in meinem bett und versuch' nicht zu übertreiben
um von den resten zu erzählen, die am ende übrig bleiben
ich schwor ihr gestern noch, den himmel rot zu färben
und sogar von kindern reden wir
und jetzt lieg' ich hier am boden
und diese fremde neben mir

bin ein pingpong-ball auf den kronen der elbe
bin jeden tag anders und immer nur derselbe

und deshalb muss ich alles machen ...
und deshalb muss ich alles machen, um irgendwo anzukomm'
ich hab' gerade erst begonn', noch gar nichts verloren
und erst recht noch nichts gewonn'

und deshalb muss ich alles machen ...
und deshalb muss ich alles machen, um irgendwo anzukomm'
ich hab' doch gerade erst begonn', noch gar nichts verloren
und erst recht noch nichts gewonn'
vielleicht, vielleicht check' ich irgendwann, irgendwie,
irgendwas oder eben doch nicht

c o o l

ignorier' mich, isolier' mich
ich find' den grund nicht, auf dem ich suchen soll
nee, mir geht's nicht so toll
ja, ich hör dich und dir gehör' ich
und alles was zu sagen wär', ist echt nicht mehr so wichtig

es ist nicht cool, wie wir auseinandergehen
du und ich
wir lassen nichts aus und übrig
und nur uns zwei im regen stehen

ich verfluch' dich und verfluch' mich
bitte versuch' nicht zu vergessen, was darunter liegt
der unterschied, in unserem lied ist,
wenn wir zusammen singen, man immer nur mich sieht

es ist nicht cool ...

mir bleiben bilder und schenken mir trost
waren grösser als wir und liessen uns los

es ist nicht cool ...

s i t z s c h w i t z e r

eigentlich unterscheiden wir uns ja nur in kleinigkeiten
trotzdem scheints unvermeidbar die differenzen aufzuzeigen
ihr wohnt in der gleichen gegend hier,sitzt in der u-bahn neben mir,
meißtens braucht ihr eben bier,aber wenigstens reden wir
und du traust dich preißzugeben,erzählst von deinem scheißleben,
motzt über job,chef,die freundin und über den ständigen scheißregen
und bevor ich irgendwas sagen kann sitzt ich wieder allein in der bar
und muß dran denken wie´s war als wir kinder war´n
blinder waren für den stress hinter alten schädeldecken
jeder tag ganz groß und überall was zu entdecken
mädels checken's doch ganz genau so wenig wie jungs
motzfressen in der innenstadt sind immer häßlich und nie kunst

ich will ja garnicht daß ihr ständig rungrinst wie auf e
aber mit stock im arsch draufgehen
ist doch doof und tut sauweh
strahl mal wieder ohne angst zu erblinden
und wenn du heulen mußt kannst du nregenbogen finden
ich will ja garnicht daß ihr ständig rumgrinst wie auf e
aber ihr könnt davon ausgehen es wär gut für euer aussehen
ihr solltet einfach mal wieder n bißchen licht bekommen
das wär besser für euch und euren gesichtsbeton

ich kanns einfach nicht mit ansehen, wie ihr euch in euren backen versteckt
und dann darüber weint,daß ihr in eurer welt nur kacke entdeckt
spacken,erweckt euch aus der verkrampfung
ihr braucht echt mal ne entlastung!
sarkasmusmus ist nicht abgefahren,wenn dein lachen dreckig ist
und daß ihr das für klug und cool haltet,das check ich nicht
ich mein nicht nur deine eltern über die zu lästern du gewohnt bist
sondern frag mich ob deine hose nicht auch weiter als dein horizont ist
du frisst auch jeden tag immer nur den selben kram
daß ist genauso abgefahren wie lebertran und rentenplan
daß ich selbst kein komiker bin kannst du auf der platte hören,
aber das ich nie aufhören will zu lachen
will ich bei meiner matte schwören

u n t e r g r u n d

ich häng' an deinem mond
und seh' auf deine stadt
ich bin das nicht gewohnt
und mal' es auf papier
ich fahr' durch deine strassen
und liebe was du liebst
ich fahr' so schnell ich kann
inniglich bin ich fast wie du

und wenn ich dich auch nie erreiche,
ich steh' bald schon neben dir

als dein hund will ich dein untergrund sein
und davon schwärmen, unterlegen zu sein

ich geh' durch deinen garten
und finde deine tür
ich kann nicht länger warten
und mal' es auf papier

und wenn ich dich auch nie begreife
ich steh' bald schon neben mir

als dein hund ...

ich lieg' in deinem bett und seh' in deinen traum
bei dir ist es so nett, ich lass' ein stück papier bei dir

als dein hund ...

a s t r o n a u t

in dieser nacht,in diesem sommer
ist es ziemlich hoffnungslos
um mich stehen die gleichen leichen
wie seit drei stunden schon

ich dreh noch ein und geh nach haus
das kligt o.k. nach masterplan
wie unwichtig sowas ist wußt ich als wir uns ansahen

als die farben wieder da sind
sitzen wir auf nem balkon
ganz schöm verwirrt und wild und leise
spielt die stadt ihr erstes lied

"wär das leben nur verkrampft",sagt sie,
"dann nützt es nichts"
ich seh tausend sommersprossen
und endlich küsst sie mich

und ein astronaut der uns von oben sieht
wüßte ganz genau
meine welt ist nicht verloren
denn zwei sterne sind geboren
und ein zeichen strahlt durch die nacht zu ihm hinauf

wir sehen die sonne nur zwei stunden
hinter gardinen stehen
zeigen ihr den mittelfinger
bevor wir uns wieder umdrehen

wie die funken von zwei feuern
springen wir in jede nacht
auf warmen asphalt nach oben zeigen
als wüßten wir daß dort einer lacht
ganz egal was aus uns wird
es ist gut daß es dich jetzt gibt
ich glaub ich hab mich

g e s t e r n

dieser tag ist unbewohnbar, freiwillig wohnt hier keiner mehr
im palast der frühen jahre stehen beinahe alle kammern leer

von vorn' begonn', an boden gewonn'
am boden zerschellt liegt unsere welt

wie bin ich hier gelandet, wo schläfst du jetzt
zwei linke hände wurden müde, haben verfehlt und zu oft verletzt

zu oft verpasst, zu oft verneint
zu oft vermisst jemand anderes zu sein

ich hoffe du bist jetzt nicht mehr zu oft allein'
ich wusste gestern noch es ist besser so, ohne dich zu sein
jetzt wünsche ich mir nur, du wärst ohne mich nicht mehr so allein'

dieser tag ist unbewohnbar, durch morgennischen weht dein blick
entdeckten gänge hinter mauern, ich fand den weg nicht mehr zurück
jedes dieser fenster ist ein gedanke an dich,
würd' ich sie durchschauen, zerschlügen sie mich nicht

zu oft verpasst, zu oft verneint
zu oft vermisst jemand besseres zu sein

ich hoffe du bist jetzt nicht mehr ...

ich hoffe du bist jetzt nicht mehr zu oft, zu oft allein
ich wusste gestern noch es ist besser, so, ohne dich zu sein
jetzt rede ich mir ein, ich wär nicht mehr allein
jetzt wünsch' ich mir so sehr, du wärst ohne mich nicht mehr so allein

d r e i s o n n

licht aus, atme ein, die nacht fragt und ich bin raus
hinter dem regen lauscht liebevoll mein erster winter

drei sonnen ist mein name

vater, mutter, dieser moment gehört auch euch
ich seh' dich, ewig, bis bald mein freund, vielleicht gestern
und wenn ich weiss, wer ich bin und du ruhig schlafen kannst,
find' ich dich, ich dich in mir und leg' mein herz in deine hand

drei sonnen ...

seltene welten begrüssen mich in ihren armen
hier bin ich und bleib' ich, bis frühling fällt in meine lieder
nenn' den tänzer zellophan schwingt sich auf, soweit er kann
spielt im wind, du kannst ihn sehen, wenn dein blinzeln ihn verweht

drei sonnen ...


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